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Schachgeschichte Großmeister

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Einleitung

Schach - Das kultivierte Kampfspiel.

Die großen Konflikte der Menschheit gipfeln in schrecklichen Kriegen. Das zeigt uns die Geschichte und leider auch die Gegenwart. Immer barbarischere, unmenschliche Mittel werden eingesetzt um oft zweifelhafte Ziele zu erzwingen. Dabei bleiben die Kriegsführer im Hintergrund, Soldaten und Zivilisten verspüren deren grauenhafte Auswirkungen am eigenen Leibe. Wo bleibt da die Auseinandersetzung des Geistes? Gerade der Geist, das Denkvermögen, der eigene Entscheidungswille hebt den Menschen aus der Riege der verschiedensten Lebensarten, die unsere Erde bevölkern, hervor. Sollte er nicht das Kriterium für Achtung, Anerkennung und Erfolg sein?

Im Schach jedenfalls finden wir alle Komponenten, die einerseits kriegerische Elemente beinhalten - 2 Armeen stehen sich gegenüber, jede Partei setzt seine Kräfte nach strategisch-taktischen Gesichtspunkten ein und versucht den Gegner zu vernichten (matt zu setzen). Zentrumsvorstöße, Flankenangriffe, Scheinopfer und wirkliche Opfer führen hier, Gott sei Dank unblutig, zum Ziel. Eigenschaften wie Konzentration, Geduld, Weitblick, schrittweises und zielorientiertes Handeln spielen dabei für den Erfolg eine große Rolle. Je mehr ein Schachspieler in die Geheimnisse des Schachs eindringt, um so mehr macht er sich diese und andere Wesenszüge zu eigen. Daß dies keine neue Weisheit ist, zeigt uns der Umstand, daß im Mittelalter das Schachspiel eine der sieben Tugenden eines Ritters darstellte. Neben Reiten, Bogenschießen, Fechten, Jagen, Schwimmen und Dichten, stellte Schach eine der Fertigkeiten dar, die ein Ritter beherrschen mußte.

Schach - Der Leistungssport.

Kaum zu glauben - aber wahr! Das Bild zweier Schachspieler, die in Regungslosigkeit verharren und für Außenstehende kaum sportliche Ambitionen zu erkennen geben, führt zu dem falschen Schluß, daß Schach alles andere als Sport sei. Aktuelle medizinische Untersuchungen zeigen ganz klar, daß bei der wettkampfmäßigen Ausübung des Schachspiels physiologische Werte erreicht werden, die 1:1 mit Leichtathleten vergleichbar sind. Streßprozesse werden ausgelöst, der Stoffwechsel in den Hirnzellen angeregt, die Durchblutung wird intensiviert, ebenso der Sauerstoffverbrauch und es kommt auch zu dem sprichwörtlichen "Adrenalinstoß". Für den erfolgreichen Schachsportler gilt der Spruch "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" ganz besonders, da er ohne körperliche Fitness kaum in der Lage ist, über mehrere Stunden hinweg auf höchstem Leistungsniveau zu kämpfen.

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Schachgeschichte Die Geschichte der Entstehung unseres Schachsports.

Großmeister Seit dem frühen 12. Jahrhundert werden die Obersten des Johanniterordens mit dem Rang eines "Großmeisters" gewürdigt.